Der Mastschweinebestand in Deutschland ist auf den niedrigsten Stand seit 30 Jahren gesunken. Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes wurden im Mai 2026 nur noch rund neun Millionen Mastschweine mit einem Lebendgewicht von mehr als 50 Kilogramm gehalten. Seit 2016 sank die Zahl der Mastschweine um rund 2,8 Millionen Tiere beziehungsweise 23 Prozent. Die stärksten Verluste gibt es in diesem Zeitraum in Rheinland-Pfalz (-56 %) und Sachsen (-41 %). Gleichzeitig verringerte sich die Zahl der Betriebe mit Mastschweinehaltung bundesweit um 40 Prozent auf 12.240 Betriebe.

Die größten Bestände gibt es weiterhin in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern. In diesen drei Bundesländern werden zusammen rund 80 Prozent aller deutschen Mastschweine gehalten. Niedersachsen nimmt mit 3,3 Millionen Tieren die Spitzenposition ein.

Quelle: Praxis-Agrar/Statistisches Bundesamt